Celeste IOD-1 beginnt mit den letzten Vorbereitungen zum Start in Neuseeland

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Celeste IOD-1 wurde von GMV und Alén Space im Rahmen des Programms Celeste In‑Orbit Demonstrator (IOD) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) entwickelt und ist im Startkomplex 1 von Rocket Lab in Māhia, Neuseeland angekommen. Die Sonde traf am 23. Februar am Standort ein und bereitet sich nun auf die letzte Phase der Startkampagne für den Ende dieses Monats geplanten Start vor.

Celeste ist das strategische Programm der ESA zur Ergänzung von Galileo und EGNOS um eine Navigationsschicht im erdnahen Orbit (Low Earth Orbit, LEO) mit dem Ziel, die Genauigkeit, Belastbarkeit und Sicherheit von Ortungs-, Navigations- und Zeitgebungsdiensten (PNT) in Europa zu verbessern. Der In-Orbit-Demonstrator (IOD) ist der erste Meilenstein des Programms und wird die Validierung der wichtigsten LEO-PNT-Technologien im Flug ermöglichen, bevor sie möglicherweise in Zukunft eingesetzt werden.

Die Phase Celeste IOD wird dabei parallel von zwei europäischen Konsortien durchgeführt und umfasst insgesamt elf Satelliten sowie einen Backup-Satelliten. Als Hauptauftragnehmer ist GMV für die gesamte End-to-End-Mission einschließlich Systemdefinition und -design, Raum- und Bodensegmente, Nutzersegment und Betrieb für sechs der Demonstrationssatelliten verantwortlich.

Vom Reinraum zum Startplatz

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Test- und Validierungskampagne wurde Celeste IOD-1 offiziell für flugbereit erklärt und verließ am 8. Februar die Einrichtungen von GMV. Nach einem sorgfältigen Verpackungsprozess unter strengen Umwelt- und Sauberkeitsbedingungen wurde der Satellit in seinem speziellen Transportbehälter gesichert, um die strukturelle Integrität, thermische Stabilität und Kontaminationskontrolle während des Transports zu gewährleisten.

Anschließend wurde die Sonde nach Deutschland gebracht, um in der Exolaunch-Anlage die Startintegration durchzuführen, bevor sie zum Startkomplex von Rocket Lab in Māhia, Neuseeland, transportiert wurde, wo sie am 23. Februar eintraf.

In den kommenden Wochen werden die beiden Satelliten IOD-1 und IOD-2, die die Celeste-In-Orbit-Demonstrator-Mission bilden, die letzten Arbeitsgänge der Startkampagne durchlaufen. Dazu gehören Inspektionen nach dem Transport, Funktionsprüfungen, Batterievorbereitung und abschließende Integrations- und Andockprozeduren vor der Verkapselung und dem Abheben an Bord einer Rocket Lab Electron-Rakete.

Demostrando la navegación LEO de próxima generación

Una vez en órbita, Celeste comenzará con dos satélites demostradores, IOD-1 e IOD-2, para asegurar las asignaciones de frecuencia registradas y probar señales de navegación representativas hasta finales de año. La misión demostrará la determinación autónoma y precisa de la órbita sin depender de infraestructura terrestre, así como señales de radionavegación más potentes en las bandas L y S desde la órbita terrestre baja.

Al demostrar las ventajas de integrar las capacidades LEO en una arquitectura multiórbita junto a Galileo (MEO), Celeste pretende mejorar la resiliencia frente a las interferencias y ampliar los servicios avanzados de navegación. Operando a altitudes de entre 500 y 560 km, los demostradores de Celeste permitirán evaluar cómo una capa LEO complementaria puede mejorar el sistema europeo Galileo en órbita terrestre media.

Actualmente se están desarrollando ocho satélites adicionales de mayor tamaño que ampliarán las capacidades de los demostradores iniciales, como parte de una misión de doce satélites (once naves operativas y una de reserva), y allanarán el camino para lanzamientos posteriores a partir de 2027.

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