GMV baut mit neuen Verträgen seine Rolle bei MARSURIII aus

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Mit Erteilung des Zuschlags für konkrete neue Aufträge im Rahmen des von der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA) geförderten Projekts MARSURIII stärkt GMV seine Position als führender Anbieter im Bereich der europäischen Meeresüberwachung. Diese Vereinbarungen erweitern den Umfang des bestehenden Rahmenvertrags und festigen die Rolle des Unternehmens bei der operativen und technologischen Entwicklung des Netzwerks MARSUR, das die maritimen Missionen und Operationen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) der Europäischen Union unterstützen soll.

Hervorzuheben ist bei den neuen Verträgen in erster Linie die Verlängerung der jährlichen Wartung des Systems, durch die GMV allen Mitgliedsländern der MARSUR-Gemeinschaft auch weiterhin umfassende operative Unterstützung bieten kann. Dieser Dienst umfasst Installationsaufgaben, Fehlerbehebung, technische Fragen sowie die Analyse von Software-Schwachstellen und trägt so zur Zuverlässigkeit und Sicherheit des Netzes bei.

Außerdem hat GMV einen Auftrag zur Einbindung neuer Funktionalitäten erhalten, die anhand der Standard Operational Procedures (SOP) definiert wurden. Diese Verbesserungen zielen darauf ab, die Fähigkeiten des Systems an den tatsächlichen Bedürfnissen der Betreiber auszurichten sowie durch die neuen präoperativen Dienste die Interaktion mit dem Gemeinsamen Informationsraum (CISE) zu auszubauen und somit die Interoperabilität und den operativen Wert des Systems zu stärken.

Mit einem weiteren Auftrag, der ebenfalls auf die Verbesserung der Interoperabilität abzielt, kann GMV die Fähigkeit zur Verarbeitung des Standards NVG mit einbinden und so den Empfang von Informationen aus NATO-Systemen erleichtern und die Möglichkeiten des Datenaustauschs bei der Seeüberwachung in multinationalen Umgebungen erweitern.

Schließlich wird GMV in diesem Jahr an der im Juni in Bydgoszcz stattfindenden NATO-Übung „CWIX26“ teilnehmen und dort den Informationsaustausch mit verschiedenen Protokollen und Formaten (OTH, NMEA0183 und NVG) testen. Durch diese Mitwirkung können die entwickelten Fähigkeiten in einem realen operativen Umfeld validiert sowie die Interoperabilität des MARSUR-Systems mit anderen internationalen Netzen und Standards verbessert werden.

Diese neuen Verträge kommen zu den bereits an GMV vergebenen Aufträgen hinzu und werden dazu beitragen, die Abdeckung und Effizienz des MARSUR-Netzes zu stärken, an dem derzeit 16 europäische Länder und SATCEN beteiligt sind, und außerdem den Beitrag von GMV zur maritimen Sicherheit in Europa konsolidieren.

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