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Die spanischen Luft- und Weltraumstreitkräfte und GMV vereinbaren die Installation einer Antenne zur Satellitenverfolgung

19/02/2026
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Die Vereinbarung stärkt die nationalen Kapazitäten zur Überwachung des Weltraums und konsolidiert die öffentlich-private Zusammenarbeit in einem für die Sicherheit und die Weltraumsouveränität entscheidenden Bereich

Über diese Infrastruktur können die spanischen Luft- und Weltraumstreitkräfte auf fortschrittliche Daten zugreifen und die Kenntnis sowie die Kontrolle über die Situation im Weltraum verbessern

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Der Chef des Generalstabs der Luft- und Weltraumstreitkräfte (JEMA), General der Luftwaffe Francisco Braco Carbó; Generalmajor Isaac Manuel Crespo Zaragoza, Befehlshaber des Weltraumkommandos (MESPA); Brigadegeneral Enrique Cuenca-Romero Jiménez, Leiter des Stabs des JEMA; sowie Oberst Ignacio Sánchez González, stellvertretender Leiter der Hauptquartiergruppe der Luft- und Weltraumstreitkräfte. Seitens GMV nahmen der Generaldirektor des Unternehmens, Jesús B. Serrano; der Generaldirektor für Verteidigung und Sicherheit von GMV, Manuel Pérez Cortés; sowie der Direktor für Weltraumüberwachung und Weltraumverkehrsmanagement von GMV, Alberto Águeda, teil.

Die Luft- und Weltraumstreitkräfte in Vertretung des Verteidigungsministeriums sowie der multinationale Technologiekonzern GMV haben eine Vereinbarung über die Installation einer zur Satellitenverfolgung bestimmten Antenne des Systems Focusear von GMV auf dem Luftwaffenstützpunkt Morón de la Frontera in Sevilla unterzeichnet.

Durch diese Vereinbarung wird auch das Zentrum für Weltraumoperationen und -überwachung (COVE) des Weltraumkommandos (MESPA) der spanischen Luft- und Weltraumstreitkräfte auf die Daten des Systems Focusear von GMV zugreifen können. Diese Daten werden die derzeitigen Überwachungs- und Kontrollkapazitäten des COVE verstärken, dessen Space Situational Awareness and Control System (SACS) kürzlich von GMV geliefert wurde und auf seiner Software Ecosstmbasiert.

Den Vorsitz über die Veranstaltung übte der Stabschef der Luft- und Weltraumstreitkräfte (JEMA), Luftwaffengeneral Francisco Braco Carbó, aus und sie bot den als Rahmen für die Unterzeichnung des Vertrags über Weltraumüberwachung zwischen dem Verteidigungsministerium und GMV. Der Vertrag sieht die Installation einer passiven Radiofrequenz-Empfangsantenne auf dem Luftwaffenstützpunkt Morón de la Frontera (Sevilla) vor, ein Meilenstein, der die nationalen Kapazitäten bei der Satellitenverfolgung in der geostationären Umlaufbahn stärkt und die öffentlich-private Zusammenarbeit in diesem strategischen Bereich festigt. Setens des Verteidigungsministeriums nahmen ebenfalls Generalmajor Isaac Manuel Crespo Zaragoza, Leiter des Weltraumkommandos (MESPA), Brigadegeneral Enrique Cuenca-Romero Jiménez, Leiter des JEMA-Kabinetts, und Oberst Ignacio Sánchez González, stellvertretender Befehlshaber der Hauptquartiergruppe der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte an der Unterzeichnung des Abkommens teil .

GMV war durch den Generaldirektor des Unternehmens Jesús B. Serrano, den Generaldirektor für Verteidigung und Sicherheit Manuel Pérez Cortés und den Direktor für Überwachung und Management der Raumfahrt Alberto Águeda vertreten.

Nach der Unterzeichnung unterstrich der Stabschef der spanischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte die strategische Rolle Spaniens im Bereich Verteidigung und Weltraumhoheit. Er betonte, dass der Weltraum für militärische Operationen und die Dienste, die er der Gesellschaft bietet, kritisch relevant geworden ist. „Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung zwischen den spanischen Luft- und Raumfahrtstreitkräften und GMV ist ein weiterer Meilenstein in der Konsolidierung der nationalen Fähigkeiten zur Überwachung und Beherrschung des Weltraums“, bekräftigte er. „Mit dieser neuen Antenne“, fügte er hinzu, „wird das Zentrum für Weltraumoperationen und -überwachung über eine neue Quelle wichtiger Daten über Weltraumobjekte verfügen, die dazu beitragen, unser Situationsbewusstsein im Weltraum zu verbessern.“

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Der Vorstandsvorsitzende von GMV, Jesús B. Serrano, hob seinerseits das feste Engagement des Unternehmens für die Stärkung der nationalen souveränen Kapazitäten in den Bereichen Raumfahrt und Verteidigung hervor und betonte: „Mit der heute unterzeichneten Kooperationsvereinbarung wird das System Focusear über eine neue Antenne auf dem Luftwaffenstützpunkt Morón verfügen und das Zentrum COVE des Weltraumkommandos erhält Zugang zu den vom System gebotenen, fortschrittlichen und zuverlässigen Daten der passiven Verfolgung der von Satelliten abgegebenen Radiofrequenzen, wodurch die derzeitigen Datenquellen des COVE ergänzt und seine Fähigkeiten zum Erkennen der Weltraumlage und zum Schutz der nationalen Aktiva im Weltraum gesteigert werden, so dass es die übertragenen Aufgaben erfüllen kann“.

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System Focusear von GMV

Bei der auf dem Luftwaffenstützpunkt Morón de la Frontera zu errichtenden Infrastruktur handelt es sich um eine Parabolantenne mit einem Durchmesser von 2,7 Metern, die so konzipiert ist, dass sie die von den Satelliten ausgestrahlten Signale ohne Emissionen oder elektromagnetische Störungen empfängt und somit einen absolut sicheren Betrieb gewährleistet.

Das vollständig von GMV entwickelte System Focusear ist eine innovative Lösung mit passiven Sensoren und ermöglicht die automatische und kontinuierliche Verfolgung aller Satelliten, die in Europa aus einer geostationären Umlaufbahn (ca. 36.000 km von der Erde entfernt) im Ku-Band senden, demselben Band, das für Satellitenfernsehen und -kommunikation verwendet wird. GMV liefert Daten aus diesem System sowohl an zivile Systeme zur Weltraumüberwachung (wie das EU SST) als auch an die Satellitenbetreiber selbst, wodurch die Überwachung und Kontrolle der orbitalen Umgebung verbessert wird.

Mit mehr als vier Jahrzehnten Erfahrung in der Raumfahrt ist GMV weltweit führend im Bereich der Weltraumüberwachung und -verfolgung (Space Surveillance and Tracking, SST), einschließlich der Satellitenverfolgung durch das System Focusear, das für die Sicherheit und Nachhaltigkeit der Orbitalumgebung von grundlegender Bedeutung ist.

Weitere Informationen:

Medien und Kommunikation

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