Von GMV gefördertes und geleitetes KI-Projekt Tartaglia eines der 100 weltweit einflussreichsten

Das von GMV geförderte und geleitete Projekt Tartaglia wurde in den angesehenen internationalen Index IRCAI Global Top 100 aufgenommen, der vom International Research Centre on Artificial Intelligence (IRCAI), einem Zentrum unter der Schirmherrschaft der UNESCO gefördert wird. Mit diesem Preis werden die 100 Initiativen für künstliche Intelligenz mit dem größten Potenzial für soziale, ethische und nachhaltige Auswirkungen auf internationaler Ebene ausgezeichnet.

Tartaglia wurde hervorgehoben, da es über ein föderiertes Gesundheitsdatennetz mittels künstlicher Intelligenz (KI) große Mengen an Patientendaten zur klinischen Forschung auswerten kann, ohne dabei die Privatsphäre der Patienten zu gefährden. Das Projekt trägt insbesondere zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in Schlüsselbereichen wie Gesundheit und Wohlbefinden (SDG 3), Verringerung von Ungleichheiten (SDG 10), Gleichstellung der Geschlechter (SDG 5), Innovation (SDG 9) und Stärkung nachhaltiger Gemeinschaften (SDG 11) bei.

Im IRCAI Global Top 100 werden Projekte benannt, die künstliche Intelligenz nutzen, um im Einklang mit den SDG der Vereinten Nationen verantwortungsvolle und skalierbare Lösungen zu entwickeln. Tartaglia ist ein öffentlich-privates Vorreiterprojekt, das darauf abzielt, die klinische Forschung durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) zu beschleunigen, die auf große Mengen echter Patientendaten angewandt wird, um Erkenntnisse zu gewinnen, ohne die Privatsphäre zu beeinträchtigen.

Nach Aussage von Inmaculada Pérez Garro, Digital Health Director bei GMV Secure e-Solutions, „bestätigt die Aufnahme von Tartaglia in den IRCAI Global Top 100 das Engagement von GMV und seinen Partnern für ethische, am Gemeinwohl orientierte künstliche Intelligenz. Diese internationale Anerkennung verdeutlicht den Wert kooperativer und sicherer Forschung, bei der Spitzentechnologie eingesetzt wird, um reale Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Soziales anzugehen. Diese Auszeichnung, so fuhr die Direktorin fort, zeigt, dass Spanien „bei der verantwortungsvollen Anwendung von KI im Gesundheitswesen eine relevante Stellung einnimmt und stärkt die Wahrnehmung des Landes als Motor SDG-gerechter Innovationen“.

Die Aufnahme in den IRCAI Global Top 100 stärkt die Position von Tartaglia als internationale Referenz im Bereich der künstlichen Intelligenz im Gesundheitswesen und potentiert seine Verbindung zu globalen Innovations-, Investitions- und Kooperationsnetzwerken. Diese Anerkennung steht mit der von GMV verfolgten Strategie im Einklang, die Ziele nachhaltiger Entwicklung in das eigene Innovationsmodell zu integrieren und die Entwicklung verantwortungsvoller technologischer Lösungen zu fördern, die sich positiv auf Patienten, Angehörige der Gesundheitsberufe und die Gesellschaft als Ganzes auswirken.

Über Tartaglia

Das Konsortium Tartaglia hat ein föderiertes Gesundheitsdatennetz entwickelt, das dank fortschrittlicher kryptografischer Techniken eine sichere Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern, Institutionen und Forschungszentren ermöglicht, ohne dass sensible Informationen ausgetauscht werden müssen. Dieser Ansatz hat zu Fortschritten bei KI-basierten Diagnoseinstrumenten in Bereichen wie Alzheimer, Prostatakrebs, Diabetes und kardiometabolischen Erkrankungen geführt, die wissenschaftliche Erkenntnisse liefern und neue Möglichkeiten für die personalisierte Medizin eröffnen.

Tartaglia setzt sich aus 16 Referenzeinrichtungen aus den Bereichen Gesundheit, Forschung und Technologie zusammen und wird vom Ministerium für digitale Transformation und den öffentlichen Dienst im Rahmen des Programms für F&E-Missionen im Bereich der künstlichen Intelligenz der Digitalen Agenda 2025 für Spanien mit Mitteln aus dem von NextGenerationEU finanzierten Plan für wirtschaftliche Erholung, Wandel und Resilienz mit einem Budget von über 7,5 Millionen Euro finanziert.

Zu den Partnern des Konsortiums gehören der galicische Gesundheitsdienst, Ace Alzheimer's

Center Barcelona, die Fundación Canaria Instituto de Investigación Sanitaria de Canarias, das Vall d'Hebron Research Institute, die Fundació FISABIO, die Fundación para la Investigación del Hospital Universitario y Politécnico La Fe-Comunidad Valenciana, das Barcelona Supercomputing Center - Centro Nacional de Supercomputación und die Fundación Rioja Salud.

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