Startseite Kommunikation Presseraum Pressenotizen Zurück New search Date Min Max Luftfahrt Automobilindustrie Unternehmen Cyber-Sicherheit Verteidigung und Sicherheit Finanzen Gesundheitswesen Industrie Intelligente Verkehrssysteme Digitale öffentliche Dienste Dienstleistungen Raumfahrt Raumfahrt Der Satellit IOD-1 von GMV als Teil der ESA-Mission Celeste erfolgreich von Neuseeland aus gestartet. 28/03/2026 Teilen Das Programm Celeste beginnt mit den zwei Demonstrationssatelliten IOD-1 und IOD-2.Der In-Orbit-Demonstrator (IOD) bildet die erste Phase des Programms und wird vor einem möglichen operativen Einsatz in der Zukunft die wichtigsten LEO-PNT-Technologien im Flug validierenZiel von Celeste ist, die Resilienz gegenüber Störungen zu verbessern und fortschrittliche Navigationsdienste auszubauen Celeste IOD-1 wurde von GMV und Alén Space im Rahmen des Programms Celeste In‑Orbit Demonstrator (IOD) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) entwickelt und ist am XX. März erfolgreich vom Startkomplex 1 von Rocket Lab in Māhia, Neuseeland aus gestartet. Die beiden von GMV bzw. Thales Alenia Space gebauten Satelliten wurden um 10:14 Uhr MEZ gestartet und etwa eine Stunde später von der Trägerrakete getrennt. Damit beginnt ihre erste Betriebsphase, in der sie vom Missionskontrollzentrum auf ihr Leben in der Umlaufbahn vorbereitet werden.Celeste ist ein strategisches Programm der ESA, mit dem zur Ergänzung von Galileo und EGNOS die Vorteile einer zusätzlichen Navigationsschicht im erdnahen Orbit (Low Earth Orbit, LEO) mit dem Ziel nachgewiesen werden sollen, die Genauigkeit, Resilienz und Sicherheit von Ortungs-, Navigations- und Zeitgebungsdiensten (PNT) in Europa zu verbessern. Der In-Orbit-Demonstrator (IOD) bildet die erste Phase des Programms und dient dazu, vor ihrem möglichen operativen Einsatz in der Zukunft die wichtigsten LEO-PNT-Technologien im Flug zu validieren.Die Phase Celeste IOD wird dabei parallel von zwei europäischen Konsortien durchgeführt und umfasst insgesamt elf Satelliten sowie einen Backup-Satelliten. Als Hauptauftragnehmer ist GMV für die gesamte End-to-End-Mission einschließlich Systemdefinition und -design, Raum- und Bodensegmente, Nutzersegment und Betrieb für sechs der Demonstrationssatelliten verantwortlich.LEO-Navigation der nächsten Generation Das Programm Celeste wird mit den zwei Demonstrationssatelliten IOD-1 und IOD-2 beginnen, um die registrierten Frequenzzuweisungen zu sichern und bis Ende des Jahres repräsentative Navigationssignale zu testen. Die Mission wird dabei die autonome und genaue Bestimmung der Umlaufbahn unabhängig von einer Bodeninfrastruktur sowie stärkere L- und S-Band-Funknavigationssignale aus dem erdnahen Orbit demonstrieren.Durch den Nachweis der Vorteile der Integration von LEO-Fähigkeiten in eine multiorbitale Architektur neben Galileo (MEO) soll Celeste die Widerstandsfähigkeit gegenüber Störungen verbessern und fortschrittliche Navigationsdienste ausbauen. Die Celeste-Demonstratoren werden in Höhen zwischen 500 und 560 km betrieben. Damit lässt sich beurteilen, inwiefern eine ergänzende LEO-Ebene das europäische Galileo-System in der mittleren Erdumlaufbahn verbessern kann.Derzeit befinden sich acht weitere größere Satelliten in der Entwicklung und werden dann die Fähigkeiten der ersten Demonstratoren ausbauen. Sie alle werden Teil der gesamten Flotte (elf operative Raumfahrzeuge und ein Reservesystem) sein und den Weg für weitere Starts ab 2027 ebnen.GMV wurde 2024 von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ausgewählt, einen der parallelen Verträge für die Entwicklung von Celeste zu leiten. Der erste Satellit der Konstellation, ein als Celeste IOD-1 bezeichneter CubeSat 12U, wurde gemeinsam von GMV und Alén Space entwickelt. In den vergangenen Monaten durchlief der Celeste IOD-1 einen komplexen Montage- und Integrationsprozess sowie rigorose Umwelt- und Systemprüfungen. Die Ergebnisse dieser Tests, die in den GMV-Einrichtungen durchgeführt wurden, zeigten, dass der Satellit sowohl für den Start als auch für die ersten LEOP-Operationen und In-Orbit-Experimente bereit war.Im Dezember 2025 schloss GMV den Meilenstein FRKP (Flight Readiness Key Point), bei dem nachzuweisen war, dass der Celeste IOD-1 flugbereit ist, erfolgreich ab. Dieser Meilenstein wurde von einer Delegation der Agentur verfolgt, die dabei in einem Reinraum in den zentralen Einrichtungen von GMV verifizieren konnte, dass der Satellit vollständig montiert und zum Transport bereit war. Bei dem Besuch konnte die ESA den Satelliten in seiner endgültigen Konfiguration inspizieren sowie das Operation- und Kontrollzentrum besichtigen, von dem aus Celeste betrieben wird, sobald er die Umlaufbahn erreicht hat. Dabei wurde deutlich, dass sowohl der Satellit als auch die gesamte Infrastruktur zur Unterstützung der Operationen für die nächste Phase der Mission bereit sind. Überprüft wurden ebenfalls die aktuellsten Ergebnisse der Tests zur Evaluierung der Navigationsleistungen dieses ersten Satelliten und dabei wurde nachgewiesen, dass sie die Ziele der Mission Celeste IOD erfüllen. Miguel Romay, General Manager für Satellitennavigationssysteme bei GMV, erklärte dazu: „Celeste markiert den Beginn einer neuen Ära für die Satellitennavigation in Europa. Durch die Einbindung von Satelliten in einer niedrigen Umlaufbahn gewinnt das System an Genauigkeit, Resilienz und der Fähigkeit, auf die Bedürfnisse künftiger Nutzer zu reagieren. Die Federführung von GMV beim Demonstrator Celeste unterstreicht die Fähigkeit der spanischen Industrie, vom Satelliten über das Bodensegment bis hin zum Betrieb komplette Navigationssysteme zu entwickeln.Weitere Informationen:Medien und Kommunikation[email protected] Teilen Verwandt Raumfahrt News GMV präsentiert auf der SATELLITE seine neuesten Raumfahrtlösungen Raumfahrt News Celeste IOD-1 beginnt mit den letzten Vorbereitungen zum Start in Neuseeland Raumfahrt News GMV stellt auf der GSAW 2026 seine Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr vor