Startseite Kommunikation Presseraum Pressenotizen Zurück New search Date Min Max Luftfahrt Automobilindustrie Unternehmen Cyber-Sicherheit Verteidigung und Sicherheit Finanzen Gesundheitswesen Industrie Intelligente Verkehrssysteme Digitale öffentliche Dienste Dienstleistungen Raumfahrt Raumfahrt Der GMV-Satellit Celeste IOD-1 sendet erfolgreich sein erstes Navigationssignal 15/04/2026 Teilen ESA bestätigt den Empfang des ersten nach dem Start vom Satelliten IOD-1 gesendeten Navigationssignals Zu robusteren und genaueren Navigation wird Celeste die Galileo-Satelliten in der niedrigen Erdumlaufbahn um eine zusätzliche Schicht erweitern Am 8. April um 10:38 Uhr MEZ hat der Satellit Celeste IOD-1, der gemeinsam von GMV und Alén Space im Rahmen des Programms „Celeste In-Orbit Demonstrator“ (IOD) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) entwickelt wurde, erfolgreich die erste Übertragung seines Navigationssignals durchgeführt.Der von den Teams der ESA im ESTEC bestätigte Empfang des Signals vom Satelliten Celeste IOD-1 ist ein wichtiger Meilenstein für das Programm, da somit die ordnungsgemäße Inbetriebnahme des Satelliten in der Umlaufbahn bestätigt wird. Das Signal konnte auch von der GMV-Überwachungsstation in Lissabon empfangen werden. Die ersten beiden von GMV bzw. Thales Alenia Space gebauten IOD-Satelliten des Programms Celeste wurden am 28. März um 10:14 Uhr MEZ vom Startkomplex 1 von Rocket Lab in Mahia, Neuseeland, aus gestartet. Die Trennung von der Trägerrakete erfolgte etwa eine Stunde später und leitete die Frühphase der Orbitoperationen (LEOP) und die Inbetriebnahme ein, die für den Satelliten IOD-1 von einem integrierten Team von GMV und Alén Space vom Missionskontrollzentrum in Tres Cantos aus durchgeführt wurde.Celeste ist ein strategisches Programm der ESA, mit dem zur Ergänzung von Galileo und EGNOS die Vorteile einer zusätzlichen Navigationsschicht im erdnahen Orbit (Low Earth Orbit, LEO) mit dem Ziel nachgewiesen werden sollen, die Genauigkeit, Resilienz und Sicherheit von Ortungs-, Navigations- und Zeitgebungsdiensten (PNT) in Europa zu verbessern. Der In-Orbit-Demonstrator (IOD) bildet die erste Phase des Programms und dient dazu, vor ihrem möglichen operativen Einsatz in der Zukunft die wichtigsten LEO-PNT-Technologien im Flug zu validieren.Die Phase Weltbeste IOD wird dabei parallel von zwei europäischen Konsortien durchgeführt und umfasst insgesamt elf Satelliten sowie einen Backup-Satelliten. Als Hauptauftragnehmer ist GMV für die gesamte End-to-End-Mission einschließlich Systemdefinition und -design, Raum- und Bodensegmente, Nutzersegment und Betrieb für sechs der Demonstrationssatelliten verantwortlich. LEO-Navigation der nächsten GenerationDas Programm Celeste hat mit zwei Demonstrationssatelliten IOD-1 und IOD-2 begonnen, mit denen die registrierten Frequenzzuweisungen gesichert und bis Ende des Jahres repräsentative Navigationssignale getestet werden sollen. Die Mission wird dabei die autonome und genaue Bestimmung der Umlaufbahn unabhängig von einer Bodeninfrastruktur sowie stärkere L- und S-Band-Funknavigationssignale aus dem erdnahen Orbit demonstrieren.Durch den Nachweis der Vorteile der Integration von LEO-Fähigkeiten in eine multiorbitale Architektur neben Galileo (MEO) soll Celeste die Störfestigkeit verbessern und fortschrittliche Navigationsdienste ausbauen. Die Celeste-Demonstratoren werden in Höhen zwischen 500 und 560 km betrieben. Damit lässt sich beurteilen, inwiefern eine ergänzende LEO-Ebene das europäische Galileo-System in der mittleren Erdumlaufbahn verbessern kann.Derzeit befinden sich acht weitere größere Satelliten in der Entwicklung und werden dann die Fähigkeiten der ersten Demonstratoren ausbauen. Sie alle werden Teil der gesamten Flotte (elf operative Raumfahrzeuge und ein Reservesystem) sein und den Weg für weitere Starts ab 2027 ebnen.GMV wurde 2024 von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ausgewählt, einen der parallelen Verträge für die Entwicklung von Celeste zu leiten. Der erste Satellit der Konstellation, ein als Celeste IOD-1 bezeichneter CubeSat 12U, wurde gemeinsam von GMV und Alén Space entwickelt. In den vergangenen Monaten durchlief der Celeste IOD-1 einen komplexen Montage- und Integrationsprozess sowie rigorose Umwelt- und Systemprüfungen. Die Ergebnisse dieser Tests, die in den GMV-Einrichtungen durchgeführt wurden, zeigten, dass der Satellit sowohl für den Start als auch für die ersten LEOP-Operationen und In-Orbit-Experimente bereit war. Weitere Informationen:Medien und Kommunikation[email protected] Teilen Verwandt Raumfahrt Space Symposium 13 Apr. - 16 Apr. Raumfahrt News GMV präsentiert auf der SATELLITE seine neuesten Raumfahrtlösungen Raumfahrt News Celeste IOD-1 beginnt mit den letzten Vorbereitungen zum Start in Neuseeland