Startseite Kommunikation Nachrichten Zurück New search Datum Min Max - Alle -NachrichtPressemitteilung Luftfahrt Automobilindustrie Unternehmen Cyber-Sicherheit Verteidigung und Sicherheit Finanzen Gesundheitswesen Industrie Intelligente Verkehrssysteme Digitale öffentliche Dienste Dienstleistungen Raumfahrt Industrie Die neue Energiegleichung: Daten, künstliche Intelligenz und digitale Infrastrukturen 10/04/2026 Teilen GMV hat an dem von enerTIC veranstalteten Kolloquium „Erneuerbare Alternativen, Prosumenten und neue Geschäftsmodelle: Entwicklung des Energietrilemmas nach dem 4D-Paradigma“ teilgenommen, einem Treffen, zu dem sich Vertreter des Energie-, Technologie- und Industriesektors einfanden, um die Entwicklung des Energiesystems in einem zunehmend komplexen Umfeld zu analysieren. GMV wurde dabei durch Almudena Nieto, Leiterin der Geschäftsentwicklung für den Sektor Energie und Versorgungsunternehmen, vertreten.In der Debatte wurde ein Paradigmenwechsel im Verständnis der Energiewende deutlich. Im Gegensatz zur traditionellen Sichtweise, die Digitalisierung, Energiewende und Elektrifizierung als getrennte Prozesse betrachtet, zeichnet sich ein Ansatz ab, bei dem Energie, Daten, künstliche Intelligenz und digitale Infrastrukturen ein interdependentes System bilden. In diesem neuen Kontext hängt das Funktionieren des Energiesystems zunehmend von der Fähigkeit ab, diese Elemente zu integrieren und koordiniert zu managen.Einer der wichtigsten Konsenspunkte war, dass Daten das Rückgrat des Energiesystems geworden sind. Die immer weitreichendere Verbreitung erneuerbarer Energien, dezentrale Erzeugung und Elektrifizierung auf der Nachfrageseite erhöhen die Variabilität und Komplexität des Systems, so dass fortschrittliche Kapazitäten zur Überwachung, Interoperabilitäts und Verarbeitung in Echtzeit benötigt werden. In diesem Szenario spielt künstliche Intelligenz nicht nur bei der Automatisierung, sondern auch bei der Verbesserung der Vorhersage- und Optimierungsmöglichkeiten von Netzen, Anlagen und Infrastrukturen eine Schlüsselrolle.Während des Kolloquiums wurde auch betont, dass der wirksame Einsatz künstlicher Intelligenz mehr erfordert als nur Technologie. Die Wertschöpfung hängt von ihrer Integration in betrieblichen Abläufe, der Ausrichtung auf die Unternehmensstrategie und vor allem von der Anpassung der Organisationen ab, sodass es darauf ankommt, reale Anwendungsfälle zu ermitteln und zu entwickeln, anhand derer ihre Anwendung in einem konkreten Umfeld realitätsnah verankert werden kann. Diesbezüglich wurden das Veränderungsmanagement und die ständige Weiterbildung von Fachleuten als kritische Faktoren für eine echte und nachhaltige Übernahme dieser Technologien ausgemacht.Weiterhin wurde auch die zunehmende Verflechtung von Digitalisierung und Energieverbrauch als relevanter Aspekt thematisiert. Die Entwicklung digitaler Infrastrukturen, das Wachstum von Rechenzentren und die Ausweitung auf künstlicher Intelligenz basierender Lösungen steigern den Energiebedarf des digitalen Systems selbst, so dass die Verfügbarkeit und das Management von Energie wiederum als kritische Elemente hervortreten.Vor diesem Hintergrund wurde die Rolle von Lösungen wie aktiver Nachfragesteuerung, fortschrittlicher Analytik, digitalen Zwillingen und fortschrittlichen Überwachungs- und Kontrollsystemen hervorgehoben. Diese Fähigkeiten ermöglichen es, Verhaltensweisen zu antizipieren, den Betrieb zu optimieren und die Widerstandsfähigkeit des Energiesystems in einem von Unsicherheit geprägten Umfeld zu stärken.Das Treffen schloss mit einer gemeinsamen Vision zu den drei Säulen, die die Entwicklung des Sektors leiten werden: Dekarbonisierung, Resilienz und Zusammenarbeit. Somit gestaltet sich die Energiewende als ein struktureller Prozess, der nicht nur technologische Innovationen, sondern auch neue Modelle der Zusammenarbeit zwischen Energie- und Technologieunternehmen, öffentlichen Verwaltungen und der Industrie erfordert. Weitere Informationen Teilen Verwandt Industrie News GMV wirkt an der Präsentation des von HispaRob und PTEC geförderten Weißbuchs über Robotik im Bauwesen mit Industrie Advanced Factories 05 Mai - 07 Mai Industrie Deutsch-Spanischer Digital Industry Day 2026 30 Apr. 9.30 - 15.00 Uhr